Dorfchronik

Von 1289 bis 2013

Über diese lange Zeit haben in Eisern Menschen in christlicher Grundhaltung gemeinsam gelebt und gearbeitet. Viele Jahre war der Erzbergbau für den Ort prägend und gab den Menschen Arbeit und Lohn. Voller Stolz blicken wir daher auf die Leistungen unserer Vorfahren zurück.

Das Wichtigste für jedes Dorf sind seine Bürgerinnen und Bürger, die dort beheimatet sind und sich für ihren Ort engagieren. Denn ein Dorf lebt und wächst nicht von selbst, sondern durch den Fleiß, die Initiative und den Gemeinsinn seiner alteingesessenen aber auch zugezogenen Bürger. Eisern steht für eine intakte, lebendige und engagierte Dorfgemeinschaft. Zudem besticht der Ort durch eine ausgesprochene Vielfältigkeit von Vereinen.

Chronik

Die Dorfchronik

Eiserner Chronik bis ins Jahr 2013

Auf Erz und Eisen - 725 Jahre Eisern

Die geographische Lage von Eisern: Eisern liegt in den westlichen Ausläufern des Rothaargebirges und ist somit Teil des westfälischen Schiefergebirges. Südlich des Eiserntals liegt ein Höhenzug, der entlang des Siegtales über den Pfannenberg, die Schränke und die Wildener Höhe bis nach Wilnsdorf verläuft. Der nördlich verlaufende Höhenzug führt vom Gilbergskopf über die Eisernhardt und Faule Birke bis zum Rödgen. Östlich der alten Ortsmitte wird das Tal durch die Euleneiche geteilt. Der linke Talarm führt über Obersdorf zum Rödgen, der rechte über Rinsdorf nach Wilnsdorf. Die Topografie des Eiserntals wird entscheidend durch die den Höhenzügen vorgelagerten Berge bestimmt. Südlich sind dies der Michelsberg, Kalmberg und Burgberg, die jeweils durch die Seitentäler Giesenbach und Rensbach voneinander getrennt sind. Am nördlichen Höhenzug ist dies der Gensberg mit dem folgenden Seimbachtal und dem daran anschließenden Eichholz. Die natürliche Entwässerung erfolgt über den von Wilnsdorf (Kalteiche) kommenden Eisernbach, in den die Obersdorf und die Bäche aus den Seitentälern einmünden.

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes Eisern ist auf den 1. Januar des Jahres 1289 datiert. In der Urkunde, mit der die Ritter Konrad von Hain und Friedrich von Bicken die Witwe Eberhards in Siegen mit dem Zehnten in der „ wüsten Leimbach“ bei Siegen belehnen, wird als Zeuge ein Hermanus von Ysern genannt.